Öffentliche Führungen zur „Trauernden“ in Neubrandenburg

Noch zwei öffentliche Führungen zur „Trauernden“ und ihrem gedenkpolitischen Umfeld:

Samstag, den 8. August um 15 Uhr und

Samstag, den 12. September um 15 Uhr

ab dem Regionalmuseum Neubrandenburg

Neubrandenburg – Interessierte Besucher und Bürger der Stadt haben noch am kommenden Samstag, den 8. August und am Samstag, den 12. September Gelegenheit, an öffentlichen Führungen zur „Trauernden“, dem neuen Gedenkort zur nationalsozialistischen Zwangsarbeit von über sechstausend KZ-Häftlingen, und seinem Umfeld in der Innenstadt teilzunehmen. Treffpunkt ist jeweils der Eingang zum Regionalmuseum in der Stargarder Straße gegenüber dem Bahnhof. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme kostenfrei.

"Im Morgenlicht"

„Im Morgenlicht“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Spaziergänge dauern ca. vierzig Minuten und werden im August von Jill Schwidurski und Karl-Erich Hauschildt und im September von Elke Nolze und Elli Heiden begleitet. Neben der Erläuterung der künstlerischen Idee zur Skulptur und dem geschichtspolitischen Hintergrund erhalten Interessierte die Möglichkeit, sich stadthistorisch am Standort und dem Umfeld über das Opfer und die Not der KZ-Häftlinge aus Ravensbrück und der ermordeten jüdischen Neubrandenburger ein eigenes Bild zu machen. Seit der Übergabe der von dem Bildhauer Wolfgang Friedrich geschaffenen Skulptur im April haben fast hundert Personen die Gelegenheit zu diesen Führungen genutzt, die danach erst ab März 2016 wieder öffentlich angeboten werden.

Wer zusätzlich Interesse an solchen Führungen in Gruppen kann dies im Regionalmuseum anmelden oder sich unter der Telefonnummer 0800 787 28 54 (kostenfrei) informieren.

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